Alfred Kessler führt den Tennisclub Weilersbach zwei weitere Jahre

Während der Hauptversammlung am Freitag wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Er kündigte aber an, 2022 nicht mehr kandidieren zu wollen.

Die Jahreshauptversammlung musste aufgrund der Corona-Pandemie vom 27. März auf das vergangene Wochenende verschoben werden. Die Versammlung fand auf dem Parkplatz der Anlage statt. So konnten die Abstände vorbildlich eingehalten werden. Schriftführerin Anja Laskus gab einen ausführlichen Überblick über das gesamte Vereinsjahr und konnte über zahlreiche Aktivitäten sowohl sportlicher als auch geselliger Natur berichten. Derzeit gehören dem Verein 211 Mitglieder an.

Anita Seemann legte den Kassenbericht vor. Anhand der Erläuterungen konnten sich die Mitglieder einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Vereinsjahres verschaffen. Dabei wurde in den ideellen, sportlichen und wirtschaftlichen Bereich unterteilt sowie Anlage und Vermögen vorgestellt. Größere Investitionen wurden im vergangenen Jahr nicht vorgenommen, so dass gut 2.000 Euro Überschuss den Rücklagen zugeführt werden konnten. Sportwart Günter Haggenmüller berichtete über die sportlichen Erfolge der Mannschaften.
Es nahmen im Erwachsenenbereich vier Teams am Spielbetrieb teil, die jeweils Mittelplätze belegten. Die laufende Saison ist weitestgehend ausgefallen, lediglich die Herren in der Bezirksklasse spielen eine fast komplette Runde.

Jugendwart Niko Raufer berichtete, dass im vergangenen Vereinsjahr 44 Kinder und Jugendliche am Vereinsleben teilnahmen, davon 13 neue Jugendmitglieder und sechs „Schnupperer." Es nahmen fünf Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil,  davon bildeten zwei Mannschaften eine Spielgemeinschaft mit dem TC Niedereschach. Die „Kooperation Schule-Verein" wurde fortgeführt. Dieses Schnuppertraining für Kinder im Alter von 4-12 Jahren wurde immer freitags von 16-17 Uhr angeboten und von den Trainerinnen Leni Rapp, Emelie Langer und Jasmin Heinzelmann aus Niedereschach durchgeführt.
Fast alle Jugendmannschaften wurden aufgrund der coronabedingten Umstände zurückgezogen. Dafür organisierten Raufer und Trainer Claus Fischer eine Jugend-Vereinsmeisterschaft, die großen Anklang fand.
Ortsvorsteherin Silke Lorke dankte der Vorstandschaft für die Arbeit im vergangenen Vereinsjahr und führte die Entlastung herbei.

Turnusmäßig standen zahlreiche Positionen zur Neuwahl an. Im Vorfeld hatten Kessler und Sportwart Haggenmüller erklärt, dass sie nach sehr vielen Jahren Vorstandsarbeit ihr Amt niederlegen wollten und sich in den vergangenen Monaten intensiv um eine Nachfolge bemüht hatten. Leider erhielten beide bei den persönlichen Gesprächen mit einzelnen Mitgliedern keine positive Resonanz, so dass sie sich beide nochmal für die nächste Amtsperiode bis 2022 zur Wahl stellten. Bis 2022 müsse allerdings die Nachfolge geklärt sein. Die Wahl erfolgten jeweils einstimmig, so dass Kessler, Kassiererin Anita Seemann, Haggenmüller sowie die Beisitzer Tobias Langer und Martin Stern weiter dem Vorstand angehören.

Zur laufenden Saison im Zeichen der Corona-Pandemie dankte Kessler den Mitgliedern, dass sie die Einschränkungen und Hygienemaßnahmen gut umsetzen und einhalten. Stellvertretender Vorsitzender Helmut Schlenker erläuterte eindringlich, dass die Pflege der Plätze und der Anlage pro Woche viel Arbeit bedeute, insbesondere das ausgiebige Wässern der Plätze bei heißen Temperaturen, zu dem er die aktiven Spieler nochmals aufrief. Bereits jetzt sei absehbar, so Kessler, dass man das laufende Jahr finanziell schlechter abschließen werde, da weder Sommerfest noch weitere gesellige Aktivitäten wie Schlachtplatte oder das Fischesssen stattfinden können. Insgesamt müsse man mit Mindereinnahmen von etwa 3.000 Euro rechnen.

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